Proben

Die Kantorengruppe trifft sich alle zwei Wochen vor der Frauenschola und zwar nach der Sommerpause wieder am 16. und 30.09., sowie am 14. und 28.10. um 17:30 Uhr.
Die Frauenschola St. Johannes trifft sich ebenfalls immer jeden 2. Montag nach der Kantorengruppe um 18:30 Uhr. Die nächste Probe der Schola Gregoriana Nürtingen nach der Sommerpause ist wieder am Montag, 23.09. Die weiteren Proben sind am Montag, 7. und 21.10. jeweils um 18:30 Uhr. Der Kirchenchor St. Johannes trifft sich immer montags im Anschluss an die Proben der Scholen um 20:00 Uhr.
Der Nürtinger Hochschulchor beginnt im WS 2019/20 pünktlich wegen der Konzertvorbereitung am Dienstag, 01.10. um 19:00 (ct.) in der Aula der ehemaligen HKT mit seinen Proben!
Der Junge Chor trifft sich (außer in den Ferien) immer freitags um 19:15 Uhr in der
Johanneskirche.

Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich wilkommen.

Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen. (Georg Philipp Telemann)

Aktuelles

Orgelkonzerte 2019

Samstag, 26.10.2019: Im Rahmen der Nürtinger Orgelkonzerte beendet die Nürtinger Orgelnacht in St. Laurentius die diesjährigen Konzerte.

Das 1. Konzert beginnt um 20.00 Uhr 
Andreas P. Merkelbach spielt auf der Goll-Orgel Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Camille Saint-Saëns und Cécile Louise Stéphanie Chaminade.

Das 2. Konzert um 21.00 Uhr wir vom Nt. Hochschulchor gestaltet.
Als Hauptwerk singen die Sängerinnen die Messe "Messe pour deux voix égales et Orgue", Op. 167 von Cécile Louise Stéphanie Chaminade, sowie einige kurze Stücke: Volkslieder des 16./17. Jh. aus England und Werke von S. Rachmaninow, W. A. Mozart und E. Humperdink.

Leitung und Orgel: Andreas P. Merkelbach

Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei! Spenden sind herzlich erbeten.

Kommende Messen

Unser KCH hat kurz vor der Sommerpause bereits mit zwei neuen Messen angefangen. Im September geht's weiter..

Messe Kirchweih:
Messe de Saint Jean, Johannes-Messe in C-Dur für SATB und Orgel von Charles Gounod (1818-1893)

Gounod findet in diesem Werk eine ausgewogene Mischung aus imitatorischer und homophoner Schreibweise, die textausdeutende Mittel nicht verhindert. In Stimmführung und -umfang weist sie keinerlei Probleme auf, der Orgelsatz ist von ausgesprochener Schlichtheit, so dass eine vorbehaltlose Empfehlung besonders auch für die einfachen kirchenmusikalischen Gegebenheiten ausgesprochen werden kann. "[Kirchenmusik im Bistum Mainz 1/2003]" Eine leichte und einfach sangbare Melodik, eingebettet in eine Harmonik, die keine Intonations-schwierigkeiten mit sich bringt, manchmal sogar an alte Meister erinnert und von einem Kirchenchor leicht zu bewältigen ist. Die Messe macht den Eindruck innerer Geschlossenheit, die durch Einfachheit und Klarheit überzeugend wirkt. Für Chöre, die einfache und wirkungsvolle Messen suchen, ist dieses Werk bestens geeignet."[Musik im Bistum Essen 2/2000]. Die Messe passt allein schon vom Namen in unsere Johanneskirche.

Messe für Weihnachten:
Missa in D-Dur op. 3.3 für Soli, gem. Chor, zwei hohe Trompeten, Streicher und Basso continuo (Orgel) von Johann Valentin Rathgeber (1682 - 1750)

Zur Person:
Erster Musikunterricht bei seinem Vater; Theologiestudium in Würzburg, erste Stelle als Erzieher und Organist am Juliusspital in Würzburg; 1707 Musiker und Kammerdiener beim Abt des Klosters Banz, Eintritt in den Benediktinerorden; wirkte als Organist, Chorleiter und Prediger. 1729-1738 unternahm er eine vom Abt nicht genehmigte Studienreise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz für musikalische Forschungen; nach seiner Rückkehr zu nächst Inhaftierung im Klostergefängnis, anschließend Erneuerung des Gelübdes und Wiederaufnahme in die Ordensgemeinschaft. Rathgeber schuf zahlreiche geistliche Vokalwerke und Werke für Tasteninstrumente.

Andreas P. Merkelbach

Jahresausflug des Kirchenchores

Am ersten Sonntag der großen Ferien startete der Kirchenchor mit Gästen zu seinem jährlichen Ausflug. Der bewölkte Himmel verhieß nichts Gutes. Das Vormittagsziel war das Prämonstratenser-Kloster Roggenburg an der oberschwäbischen Barockstraße. Tradition unseres Chores ist, den Gottesdienst bei unseren Gastgebern mit Chorgesang zu bereichern. Zu Gehör kam die Missa Brevis in B von Christopher Tambling. Zwischenzeitlich hatte die Sonne auch wieder ein Einsehen und empfing uns vor der Kirche mit ihren Strahlen. Nach dem Leitspruch der heiligen Teresa von Avila „Tu Deinem Leib etwas Gutes, damit Deine Seele gern in ihm wohnt!“ begaben wir uns anschließend in den Klostergasthof zu einem guten Mittagsmahl. Durch das herrliche, sonnenbestrahlte Oberschwaben ging es weiter an die Donau und nach Blaubeuren. Blaubeuren an sich ist schon eine Reise wert. Kaum eine Stadt in Deutschland ist so mit der Geschichte der Erde verbunden, wie Blaubeuren. Malerisch gelegen bietet Blaubeuren unerwartet viele Blickwinkel auf die verschiedenen Epochen der Erd-und Menschheits-Geschichte – manche noch immer voller Mythen und Geheimnisse. Ausgangspunkt hierfür war und ist der Blautopf, welcher mit seinem Farbspiel den Besucher in seinen Bann zieht. So siedelten bereits Menschen vor rund 40 000 Jahren in den Höhlen rund um die Karstquelle. Sie hinterließen uns mit der „Venus vom hohlen Felsen“ ein einzigartiges Zeugnis ihres handwerklichen könnens. Sie entwickelten nicht nur Werkzeug-Techniken, sondern auch Tier- und Menschenfiguren aus Mammutelfenbein, die die bekanntesten Kunstwerke der Menschheit sind. Neben der Eiszeitkunst belegen auch Funde von Musikinstrumenten und eine Fülle an eiszeitlichen Schmuck das neue Selbstbewusstsein des
modernen Menschen. Im Juli 2017 erhielten deshalb sechs der Höhlen die Anerkennung als UNESCOWelterbe Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb. Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren URMU ist das Museum für diese Fundregion. Die weltweit einmaligen Kunstwerke werden in Schatzkammern thematisch vorgestellt. Sie eröffnen einen ganz neuartigen Zugang zur geheimnisvollen Eiszeitkunst. Ehrenamtliche Führerinnen vermittelten uns mit viel Engagement diese einmalige Welt. Die ehemalige Klosteranlage, die im Jahr 1085 gegründet und seit ihrer Blütezeit im 15. Jahrhundert eines der bedeutendsten Klöster Württembergs ist, konnten wir anschließend an diesem Sonntagnachmittag genießen. Jeder Tag geht einmal zu Ende, auch ein schöner. Voll von Eindrücken verschiedenster Art steuerten wir wieder unser heimatliches Nürtingen an, nachdem wir bei einem leckeren Abendbrot den Tag ausklingen ließen.                                                                                               Luise Blessing

Lied des Monats

Lied des Monats Oktober
Unter der Nummer 471 finden wir im Gotteslob das neu im Stammteil aufgenommene Lied: „O ewger Gott, wir bitten dich, gib Frieden unsern Tagen“. Es ist ein röm.-katholisches Kirchenlied, dessen Text in der Reformationszeit entstand und von Caspar Querhammer 1537 stammt. Querhammer wurde 1534 Bürgermeister in Halle a. d. S. und beschäftigte sich, angeregt von Luther, obwohl er eher ein Gegner von ihm war, mit der Dichtung neuer katholischer und vor allem deutsch- sprachigen Liedern. Im Jahre 1546 wurde er bei Unruhen umgebracht. Die Melodie schrieb der Dominikanermönch Michael Vehe (1485-1539) 1537. Vehe war ein glühender Anhänger des katholischen Glaubens und unterstützte Querhammer bei der Herausgabe des neuen deutsch- sprachigen katholischen Liederbuches. Titel: Ein new gesangbüchlin für alle guten christen nach der Ordenung christlicher Kirchen.
Obwohl der Liedtext 482 Jahre alt ist, ist er trotzdem durch seine Friedensbitten (verständlich zu dieser Zeit!) auch heute noch durchaus aktuell!

Bitte unterstützen auch Sie unsere Kirchenmusik.

Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür!
Ihre Spende (gerne auch gegen Spendenquittung) überweisen Sie bitte an:
Katholische Kirchengemeinde St. Johannes, Stichwort:
Musik an St. Johannes,
Konto:
KSK Esslingen-Nürtingen IBAN DE 59 6115 0020 0048 2043 87.

Andreas P. Merkelbach, Kantor an St. Johannes Evangelist