Kirchengemeinderat St. Johannes

Kirchengemeinderat (KGR) und Pfarrer bzw. Pfarradministrator leiten gemeinsam die Kirchengemeinde. Die Gemeindeleitung ist als ein paritätisch aus Haupt- und Ehrenamt besetztes Leitungsteam organisiert - ein wichtiger Baustein für eine synodale Kirche. Dabei schauen wir nach vorne und gestalten in Nürtingen katholisches Gemeindeleben für die Zukunft. Der KGR tagt i.d.R. einmal im Monat. Die Sitzungen sind öffentlich und werden auf der Homepage und im Gemeindeblatt bekannt gegeben.

Am 30. März 2025 fand die Wahl des neuen Kirchengemeinderats für die Wahlperiode 2025 bis 2030 statt - die konstituierende Sitzung war am 22.05.2025. Das Ergebnis der KGR-Wahl finden Sie hier.
 

Im Kirchengemeinderat werden alle wichtigen finanziellen, strukturellen, personellen und inhaltlichen Entscheidungen für die Kirchengemeinde getroffen. Für St. Johannes wurden im März 2025 sechzehn Kirchengemeinderätinnen bzw. -räte für fünf Jahre gewählt. Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern sind noch der Pfarrer und die Kirchenpflegerin kraft Amtes Mitglieder des Kirchengemeinderates. Außerdem werden vom KGR beratende und ständige Mitglieder hinzugewählt, so dass im Gremium weitere hauptamtliche Mitarbeiter sowie ehrenamtlich Tätige aus der Gemeinde und den Pastoralräten der muttersprachlichen Gemeinden vertreten sind.

KGR-Sitzungen 2026

Der KGR trifft sich im laufenden Jahr 2026 am 29.01., 26.02., 19.03., 27.-29.03. (Klausur), 15.04., 21.05., 11.06., 16.07., 17.09., 15.10., 12.11., 17.12.: Die Sitzungen sind in der Regel öffentlich - herzlich willkommen! Die Einladung mit Tagesordnung wird jeweils etwa eine Woche im Voraus veröffentlicht.

Mitglieder des Kirchengemeinderats St. Johannes

Pfarrer Robert Aubele, AdministratorVorsitzender kraft Amtes  
Gewählte Mitglieder:   
Bastian VorbruggGewählter Vorsitzender  
Michael Medlastv. gewählter Vorsitzender  
Angelika Sauermannstv. gewählte Vorsitzende  
Marina DieterichHelga Göry-PfitzerDr. Verena Halbherr 
Bodo KlehrPetra KönigMartin Medla 
Sarah MerčepSimon MühlhauseStefanie Müller 
Alexander NagelJakob SchlensogStefan Weiler 
Alexander Wessel   

Beratende sowie ständige Mitglieder:

  • aus der Kirchengemeinde St. Johannes:
    PR Christian Slunitschek; Pfarrvikar P. Saji; Kirchenpflegerin Veronika Novoselac; als Vertreter aus den Gemeindeteilen Irmgard Deuschle (St. Nikolaus - Zizishausen); Klaus Wiederkehr (Oberensingen); Monika Nagel (St. Josef - Wolfschlugen / Hardt); Ulrich Mühlhause (St. Wendelin - Reudern); Ute Schlicht (St. Stephanus - Roßdorf); Neckarhausen wird durch Luise Blessing vertreten.
  • aus der italienischen Kirchengemeinde:
    Don Anthony Akaeze, Giovanni Iannuzzi.
  • aus der kroatischen Kirchengemeinde: 
    Pater Josip Kulović; Goran Blažević.

Gerne können Sie uns direkt ansprechen oder über den E-Briefkasten der Kirchengemeinde erreichen: stjohannes.nuertingen[ätt]drs.de

Veröffentlichungen des KGR im Gemeindeblatt

Der Kirchengemeinderat informiert die Kirchengemeinde über seine Tätigkeit im Gemeindeblatt.

Hier finden Sie die Gemeindeblätter des laufenden Jahres.
Hier kommen Sie zu den Ausgaben früherer Jahre.

Bericht von der April-KGR-Sitzung

Die Sitzung des Kirchengemeinderats am 15. April fand diesmal im Gemeindehaus von St. Joseph, Wolfschlugen statt – damit setzte der KGR den schönen und wichtigen Brauch fort, im Laufe der Wahlperiode mindestens ein Mal die verschiedenen Kirchorte zu besuchen, um hinzuhören und -zuschauen, was die Menschen bewegt, wie vor Ort die Situation ist, welche erfreulichen oder herausfordernden Themen es gibt: Monika Nagel gab einen profunden Überblick.

Nach einem Impuls von Peter Rieger und den Regularien gab es bei der üblichen Ankommrunde Gelegenheit, „Bemerkenswertes seit der letzten Sitzung" kundzutun, was gerade im Rückblick auf die Kar- und Ostertage einen erstaunlichen Eindruck vom vielfältigen Gemeindeleben in Nürtingen gab – auch die Gemeindeversammlung wurde eigens reflektiert.

Eine besondere Diskussion mit Abstimmung forderte die Frage des Zuschnitts der künftigen Kirchengemeinde (Stichwort „Raumschaftenprozess“), wobei sich eine deutliche Mehrheit dafür aussprach, sich im Blick auf die umliegenden sowie die muttersprachlichen Gemeinden am Altdekanat Nürtingen zu orientieren. Es folgten verschiedene organisatorische Fragen, bevor die Sitzung mit einem Expuls, wiederum von Peter Rieger, ihren Abschluss fand.

Bodo Klehr

Bericht vom KGR-Klausurwochenende in Wernau - März 2026

Ende März hatte sich der Kirchengemeinderat zu einer Frühjahrsklausur ins Tagungshaus Wernau zurückgezogen, um sich in ausführlicherem Rahmen als sonst üblich den aktuellen Entwicklungen in Kirchengemeinde und Diözese (Stichwort „Kirche der Zukunft“) widmen zu können.

Zunächst wurde über den aktuellen Stand der geplanten Zusammenführung von Kirchengemeinden ("Raumschaften-Prozess“) informiert und ein Organigramm besprochen, das künftig die Zuständigkeiten und Abläufe in St. Johannes mit seinen Teilorten transparent und effizienter machen soll – sicherlich auch eine willkommene Unterstützung für unsere neue Engagemententwicklerin Sabrina Göb.

Der Samstagvormittag war für die Thematik „Öffentlichkeitsarbeit & Außendarstellung“ vorgesehen: Wie bzw. durch welche Medien kann die Kirchengemeinde ihre Mitglieder und weitere Interessierte zeitgemäß erreichen? Wo bzw. wie sind wir ansprechbar? Welche Resonanzräume gibt es? Hier hat sich bereits eine Arbeitsgruppe gebildet und Vorschläge unterbreitet, die nun in die Umsetzung gehen (Gemeindebrief, Homepage, Social Media etc.).

Am Samstagnachmittag ging es um „Ermöglichungspastoral“ – ein Begriff aus der Praktischen bzw. Pastoraltheologie, der die Berufung aller Getauften ernst nimmt und eine einladende, offene, „barrierearme“ Kirche zum Ziel hat und sich auf Haltungen / Einstellungen bis hin zur Gestaltung / Ausstattung von Kirchenräumen bezieht. Hierzu gibt es bereits zahlreiche Beispiele in der Diözese und darüber hinaus – für unsere Gemeinde seien nur das „Café Malte“, das „Gemeindeforum“ und die „Nacht der Lichter“ genannt.

Am Samstagabend widmete sich der KGR der Thematik „Kommunikationswege & Vernetzung“: Welche Medien nutzen wir hierzu? Welche Gremien gibt es für das Zusammenspiel der verschiedenen Teilorte? Dabei wurde auch deutlich, dass durch die notwendige bzw. vorgegebene Reduzierung der Immobilien ein Wandel im Gemeindeverständnis einhergehen muss: von den Häusern hin zur jeweiligen Teilgemeinde bzw. zum Stadtquartier mit seinen Menschen. Die Vernetzung bzw. das gemeinsame, koordinierte Tun wurde abschließend mit dem „Fröbelturm“ veranschaulicht – eine Palmsonntagsandacht schloss die ertragreiche KGR-Klausur ab.

Bodo Klehr

Unser KGR in Bildern - Wahlperiode 2025-2030